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Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel GmbH (InnoZ)

InnoZDas InnoZ – Innovationszentrum für Mobilität und Gesellschaftlichen Wandel widmet sich seit seiner Gründung vor 10 Jahren der Koordination hochinnovativer Research & Development-Projekte zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote und Systeme. Es berät in diesem Zusammenhang öffentliche Verkehrsunternehmen und Mobilitätsdienstanbieter bei der nutzergerechten Konzeption und Umsetzung neuer Angebote. Dabei berücksichtigt es in der Konzeption, aber auch bei späteren Nutzertests stets aktuelle soziologische und psychologische Erkenntnisse zum Mobilitätsverhalten, die für die Akzeptanz der neuen Angebote ausschlaggebend sind. Im Jahr 2015 hat InnoZ gemeinsam mit dem IKEM und anderen Partnern das Netzwerk Kompetenznetz Intermodale Automatisierte Mobilität KIAM gegründet, das sich als Forum für nachhaltige, automatisierte Mobilität versteht. Darüber hinaus hat das InnoZ an verschiedenen Zukunftsszenarien zur Wirkung des autonomen bzw. fahrerlosen Fahrens mitgewirkt, u.a. für den Bremer Senat. Seit 2016 betreibt das InnoZ auf dem EUREF-Campus Berlin ein Testfeld „Autonomer Shuttle“.

Rolle im Projekt

Das InnoZ ist im Rahmen des Projekts Hub Chain für die Erhebung der Nutzeranforderungen für das Mobilitätsangebot sowie für die Nutzung der Plattform zuständig. Es wird erhoben wie sich das neue potenziell autonome Shuttle-Angebot in das alltägliche Mobilitätsverhalten integrieren lässt. Weiterhin wird die Nutzerperspektive in der Testphase im Elde-Quellgebiet und in Osnabrück ausgewertet. Die Erkenntnisse zu der Nutzerperspektive fließen darüber hinaus in das agentenbasierte Modell der Verkehrsflüsse für Osnabrück ein.

Begleitforschung

Die Begleitforschung hat das Ziel, die Nutzerperspektive auf eine Anbindung und Erschließung von Quartieren mit Shuttles zu untersuchen. Hierfür werden in den beiden Testgebieten in Osnabrück und in Mecklenburg-Vorpommern (Elde-Quellgebiet) über eine Befragung und ein digitales Wegetagebuch die Anforderungen potenzieller Shuttle-Nutzer erhoben. Daraus werden Nutzungsszenarien abgeleitet, die für die Entwicklung der Buchungsplattform genutzt werden sollen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden dann Nutzertests mit der Buchungsplattform in den Pilotgebieten in den beiden Regionen durchgeführt.

Referenzprojekte

  • Pole Position (2017-2018, SenWEB Berlin)
  • Open Olli (2017-2018, BMVi)
  • Forschungscampus Mobility2Grid Themenfeld „Digitale Räume“ (2016-2020, BMBF)
  • Hop-on-Hop-off (2017/2018, BMBF)
  • First Mover (2016-2017, SenWEB Berlin, DB).